Sex ist eine wunderbare Sache. Er kann entspannend wirken und macht Spaß. Am schönsten ist er natürlich mit einem Menschen, den man liebt. Liebe, Nähe, Zärtlichkeit, Geborgenheit, guter Sex – die Idealvorstellung einer Partnerschaft. Doch was passiert, wenn Erektionsstörungen dem Ganzen einen dicken Strich durch die Rechnung machen? Erst in solch schwierigen Zeiten zeigt sich meist, wie stabil und gefestigt eine Beziehung wirklich ist.

Welche Maßnahmen kann man ergreifen, um sowohl den sexuellen Funktionsstörungen als auch den daraus resultierenden Beziehungsproblemen Herr zu werden? Denn nicht selten sind solche Themen nicht nur Lust- sondern auch Beziehungskiller.

Der Anfang des Dilemmas

Wenn ein Partner merkt, dass er womöglich unter einer sexuellen Funktionsstörung leidet, wird er oder sie die Situation natürlich nicht akzeptieren wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Mann diese Probleme hat oder ob die Frau betroffen ist. Meistens setzt sich der betroffene Partner noch mehr unter Leistungs- und Leidensdruck, schämt sich und zieht sich in letzter Konsequenz sogar zurück. Auch der Partner, der nicht von einer sexuellen Funktionsstörung betroffen ist, wird dadurch unsicher, sucht den Fehler vielleicht bei sich selbst. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, aus dem es nur sehr schwer ein Entkommen gibt.

Die Partner müssen reden

Der erste Schritt zurück auf den Weg in die Normalität und in ein normales Sexualleben sind Gespräche. Der betroffene Partner sollte seinem Gegenüber in einer ruhigen, vertrauten Atmosphäre von seinem Problem berichten, sagen, was ihn bedrückt oder was ihn beschäftigt. Ein solches Gespräch auf Augenhöhe kann das ganze Prozedere schon einen guten Schritt vorantreiben. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass beide Partner sich wohlfühlen, dass sie einander vertrauen. Sehr häufig sind solche Gespräche eminent wichtig, weil sie dem Betroffenen schon einmal eine Zentnerlast von den Schultern nehmen.

Keine Angst vor dem Arzt

Den Gang zum Arzt scheuen viele Betroffene dennoch. Denn es ist natürlich leichter, sich in einer gewohnten Atmosphäre mit dem geliebten Partner über dieses Problem zu unterhalten. Doch Angst oder Schamgefühl sind hier nicht nötig. Der Arzt hat womöglich schon unzählige Patienten mit genau den selben Problemen behandelt und versteht sein Handwerk. Er wird dem Patienten in Ruhe zuhören und Vorschläge machen, wie das jeweilige Problem am besten in den Griff zu bekommen ist. Er wird zum Beispiel über Medikamente sprechen, die eingenommen werden können. Es kann auch helfen, wenn der Partner seinen Gegenüber zu einem solchen Erstgespräch begleitet. Dadurch wird dann wieder eine Art Wohlfühlatmosphäre geschaffen, in der es dem Patienten leichter fallen dürfte, über seine Probleme zu reden.

Guter Sex kann wieder möglich sein

Nach Gesprächen und einem Arztbesuch kann guter, ausgiebiger und befriedigender Sex wieder in greifbare Nähe rücken. Die Kombination aus Gesprächen, Arztbesuch und der richtigen Behandlung hat schon so manchen Paar die Lust wieder zurückgebracht. Die Partner, die unter sexuellen Funktionsstörungen leiden, müssen sich aber „nur“ einen Ruck geben. Von alleine werden sich solche Probleme nämlich nicht in Luft auflösen.